

Hörausstellung der Dichterstimmen 1901 - 2004
So. 28.5. – So. 25.6.2006
Ort: Salon im Café Einstein Stammhaus
Öffnungszeiten: Mo-So 11.00-19.00 Uhr
Eintritt 5/3 EUR
Eröffnung: So, 28.05.2006, 11.00 Uhr
Eintritt zur Eröffnung frei
Ob Autoren, Slam-Poeten oder Schauspieler – Literatur muss gehört werden. Die Ausstellung „Anna Blume trifft Zuckmayer“ versammelt über 70 originäre Ton- und Filmaufzeichnungen von deutschsprachigen Autorinnen und Autoren. Sie präsentiert das gesamte Who-is-Who des literarischen letzten Jahrhunderts in Tondokumenten: Von den frühesten erhaltenen Aufnahmen eines Gedichts von Marie von Ebner-Eschenbach, das sie 1901 in den Trichter eines Wiener Phonographen spricht über Fernsehansprachen Thomas Manns, Kischs atemloser Live-Reportage vom Roten Platz, Karl Kraus’ beeindruckender Deklamation seiner Gedichte bis zur Videoaufzeichnung der Nobelpreisrede Elfriede Jelineks 2004. Die Ausstellung zeigt ein Jahrhundert, gehört in Ton- und gesehen in Filmaufnahmen, präsentiert durch Dichterstimmen.
Die Ausstellung ist eine Übernahme vom Museum Strauhof in Zürich, kuratiert von Ingo Starz und Stefan Bertschi.
Gefördert durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Mit freundlicher Unterstützung durch die Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung und die Schweizerische Botschaft.
Mit freundlicher Unterstützung durch das Café Einstein Stammhaus.
Projektleitung: Anke Hoffmann

Mit: Günter Abel TU Berlin Roland Bernecker UNESCO Paris Unesco-Kommission Deutschland Friedrich W. Block Stiftung Brückner-Kühner Kassel Hinderk M. Emrich Medizinische Hochschule Hannover Eugen Gomringer Kunsthaus Rehau Dieter Huber Computerlinguist und Sprachwissenschaftler, Universität Mainz Wolfgang Kubin Bonn Thomas Poiss Klassischer Philologe und Literaturkritiker, Sonderforschungsbereich "Transformationen der Antike", Moderation: Matthias Kroß Einstein Forum Potsdam
Ort: Maschinenhaus, Kulturbrauerei
Zeit: 14.00 - 18.00 Uhr
Eintritt VVK 4/2 €, AK 5/3 €,
Anmeldung erforderlich unter: colloquium(at)literaturwerkstatt.org
Wie übersetzt man Poesie und was setzt über, wenn übersetzt wird? Übersetzungen sind die Brücken zwischen den Kulturen und Sprachen. Aber ein Gedicht spielt nicht nur mit den grammatikalischen und semantischen Strukturen der Sprache, sondern inszeniert eigene Kompositionen aus Klang und Rhythmus. Wie lässt sich das Poetische in eine andere Sprache und Kultur übertragen? Philosophen, Hirnforscher, Programmierer, Kulturwissenschaftler diskutieren beim diesjährigen Colloquium über ein großes Rätsel neu.
Ihre Meinung dazu interessiert uns. Schreiben sie an colloquium(at)literaturwerkstatt.org

Wenn Dichtung international wird
Mit Bei Dao USA Katarina Frostenson Schweden Hsia Yü Taiwan Asher Reich Israel Tomaž Šalamun Slowenien Paulo Teixeira Portugal
Moderation Bernhard Robben Brunne Herbert Wiesner PEN-Kongress Berlin
Ort: Maschinenhaus
Zeit: 20.00 Uhr
Eintritt: VVK 5/3 EUR, AK 7/5 EUR
Sechs der international bedeutendsten Dichter sprechen über ihren Weg in die Welt, beschreiben ihre schönen und schlimmen Erfahrungen mit dem Leben zwischen den Sprachen und lesen das, wofür sie bekannt geworden sind: ihre Gedichte.
In Kooperation mit dem PEN-Weltkongress 2006.
Mit freundlicher Unterstützung durch die Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika, das Icep Portugal – Handels- und Touristikamt, die Schwedische Botschaft und die Taipeh Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland.

Mit Peter Dittmer Potsdam Hartmut Geerken Stuttgart, per Telefon Ginka Steinwachs Berlin
Ort: Maschinenhaus
Zeit: 22.00 Uhr
Eintritt: VVK 4/2 EUR, AK 5/3 EUR
Poesie und Komik: spielerisch, aber formal streng, lustvoll und analytisch.